RBC Köln 99ers III stehen im Finale des Regionspokals 2010
28. Juni 2010 um 00:08
Am Samstag, den 26.6.2010 konnte die gerade erst im
Mai neu zusammengestellte 3. Mannschaft der Köln 99ers beim Regionspokal schon
beweisen, dass mit ihr diese Saison vielleicht zu rechnen ist. Die zahlreichen
Trainingseinheiten und „Testspiele“ gegen Spieler des Kölner Bundesligateams
haben sich schon ausgezahlt. Im ersten Spiel des Tages setzte sich die
Mannschaft, unter der Leitung von Frederic Jäntsch und Gundula
Wolff, gegen die Dragon Wheelers aus Quakenbrück durch.
In
einem sehr umkämpften Spiel konnte sich Köln im ersten Viertel einen knappen Vorsprung
erarbeiten, der zu Beginn des zweiten Viertels auf sieben Zähler wuchs. Im
zweiten Viertel gelang es den Kölnern jedoch nicht, diesen Vorsprung weiter
auszubauen und Quakenbrück kämpfte sich ins Spiel zurück, um zur Halbzeit mit
einer 34:27 Führung in die Pause zu gehen. Nach der Halbzeit kippte das Spiel
wiederum und Köln ließ sich nun den Sieg nicht mehr nehmen. Mit einer starken
Vorstellung im dritten Viertel (22:11), legten die Kölner den Grundstein für
die Aufholjagd und gewannen schließlich ein abwechslungsreiches Spiel mit
65:60. Alles überragender Spieler war Frederic Jäntsch, der mit 33 Punkten eine
starke Leistung zeigte.
Im
letzten Qualifikationsspiel für das Finale trafen die Kölner auf den ASV Bonn
2, der zuvor das Team des TV Kleinwiedenest
deutlich bezwungen hatte. Die Partie der beiden Lokalrivalen war ebenfalls ein
sehr umkämpftes Spiel, das bis zum letzten Viertel von Führungswechseln geprägt
war. Die 99ers hatten den besseren Start und konnten den ersten Abschnitt mit
17:11 für sich entscheiden.
Trotz starken Beginns der 99ers, die durch
Fastbreakpunkte den Vorsprung auf 10 Punkte ausbauen konnten, kämpften die
Bonner weiter und hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht den Anschluss ans Spiel
verloren. Abstimmungsprobleme in der Verteidigung der 99ers ermöglichten
Lücken, die die erfahrenen Bonner eiskalt ausnutzten. Zusätzliche
Abschlussschwächen der Kölner führten zu einem eindeutigen Viertel Ergebnis von
8:17 aus Sicht der Kölner, so dass sie in der Halbzeit mit 25:28 zurück lagen.
Das dritte Viertel gestaltete sich sehr aggressiv, was die Verteidigung anging.
Die Kölner begannen mit einer Ganzfeldpresse und Bonn hatte Schwierigkeiten mit
dem zusätzlichen Druck umzugehen. Immer wieder kam es zu Ballverlusten im
Spielaufbau des ASV. Nach einer frühen Auszeit konnte sich Bonn wieder fangen
und es gestaltete sich ein Kopf an Kopf Rennen. Die Kölner lagen zum Ende des
Viertels mit 38:39 knapp im Rückstand.
Was sich im vierten Viertel abspielte
hätte jeden Fan begeistert. Nachdem einer der Schlüsselspieler der 99ers,
Frederic Jäntsch, in der dritten Minute des Viertels schon sein 5. Foul
abholte, ging ein Ruck durch die Mannschaft und die Spielweise war kaum wieder
zu erkennen. Zahlreiche Passkombinationen führten zu „einfachen“ Punkten. Die
99ers fanden immer die passende Lücke und hatten immer ein Auge für die
Mitspieler. Zudem zeigten die 99ers eine kompakte und gut konzentrierte
Verteidigung, was schließlich zu einem 17:0 Lauf führte. Von dieser Drangphase
erholten sich die Bonner nicht mehr und mussten das letzte und
spielentscheidende Viertel mit 4:18 abgeben.
So steht die 3. Mannschaft des RBC
mit einem 56:43 als erster Finalteilnehmer des Regionspokals West fest. Die
starke Mannschaftsleistung im letzten Viertel macht Hoffnung auf mehr.