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RBBL | Köln 99ers chancenlos gegen den Meister!
08. November 2009 um 17:16
Foto: Tim Heidrich
Die Domstädter unterlagen deutlich mit 38:102 dem
amtierenden Deutschen Meister aus Zwickau.
Bis zur
8. Spielminute hielten die Hausherren, beim Spielstand von 8:12, die Partie
offen und boten den Zuschauern einen ansehnlichen Schlagabtausch gegen den
vermeintlichen Favoriten. Doch Zwickau schaltete nun einen Gang höher und
brachte das Ergebnis bis zur Viertelpause auf 10:20. Die Gäste hatten nun ihren
Rhythmus gefunden, punkteten nahezu nach Belieben aus allen Lagen und
überrollten die Kölner mit 8:29 und schraubten das Ergebnis zur Halbzeit auf
18:49.
Am kommenden Samstag treffen die Köln 99ers auf den
amtierenden Deutschen Meister RSC-Rollis Zwickau. Das Spiel gegen die Zwickauer
startet um 17:00 Uhr in der Sporthalle am Bergischen Ring. Bereits um 14:30 Uhr
spielt die zweite Mannschaft im Zweitligaduell gegen die Hot Rolling Bears
Essen.
Das Viertelfinale des DRS Pokal findet in diesem Jahr ohne
Kölner Beteiligung statt. Zwar schafften es sowohl die erste als auch die
zweite Mannschaft in das Gruppenfinale ihrer Vorrunde einzuziehen, hier
unterlagen die beiden Kölner Teams aber und schafften somit nicht den Einzug in
die nächste Runde.
Die erste
Mannschaft traf in Warendorf um 11 Uhr zunächst auf den Zweitligisten RSG
Langenhagen. Gegen die Niedersachsen gingen die Domstädter schnell mit 6:0 in
Führung. Allerdings sollte dies keine Vorentscheidung sein. Langenhagen konnte
nach anfänglichen Schwierigkeiten gut mithalten und nach acht Minuten auf 14:9
verkürzen. Nach dem Viertelende verlangte der Kölner Trainer Andrew Flavell,
dass seine Mannschaft wacher ins Spiel gehen solle und den Klassenunterschied
der beiden Mannschaften auch auf der Anzeigentafel verdeutlichen sollte. Das
Team folgte den Anweisungen des Trainers und startete mit einem 18:2 Lauf in
den neuen Spielabschnitt. In den folgenden Minuten konnten die 99ers den
Vorsprung Stück für Stück vergrößern. Über den Halbzeitstand von 48:18 kamen
die Kölner zu einem deutlichen 94:38 Sieg.
Top Scorer der Kölner war Max Poulin
mit 39 Punkten. Der 20 Jährige Kanadier bestritt am vergangenen Wochenende
seine ersten Spiele für die 99ers und zeigte sofort, dass er eine Verstärkung
für das Team ist. Aufgrund von Examensprüfungen wird der Center nur bei einigen
Spielen in der Hinrunde dabei sein. In der Rückrunde kann der talentierte
Kanadier aber zu allen Spielen da sein und mit seinen Teamkameraden um den
Klassenerhalt kämpfen.
Am kommenden Sonntag treten die beiden
Bundesligamannschaften der Köln 99ers in der ersten Runde des DRS Pokals an.
Die erste Mannschaft reist am 01.11 nach Warendorf, um dort um 11:00 Uhr auf
den 2.Bundesligaaufsteiger RSG
Langenhagen zu treffen. Mit einem Sieg gegen die Niedersachsen könnten sich die
99ers für das „Tagesfinale“ gegen den Gewinner der Partie zwischen dem BBC
Warendorf und dem Hamburger SV qualifizieren. Der Gewinner des um 16:00 Uhr startenden
Spiels qualifiziert sich für das Viertelfinale des DRS Pokals. Besondere Spiele
erwarten dabei Gadda Jamoul und Manuel Onken,
die beide in der vergangenen Saison für Warendorf auf Korbjagd gegangen sind
und nun an ihre alte Wirkungsstätte zurückkehren.
Bereits am Samstag macht sich die
zweite Mannschaft der 99ers auf den Weg nach Zwickau, um ausgeruht für das
Pokalspiel am nächsten Morgen zu sein. In der Zwickauer Scheffelberghalle
treffen die Domstädter am Sonntag um 11:00 Uhr auf die zweite Mannschaft des
RSC-Rollis Zwickau. Um 15:00 Uhr, einem Sieg gegen Zwickau vorausgesetzt, treffen
die 99ers auf den Gewinner der Partie der beiden Zweitligisten Alba Berlin und Hot
Rollin Bears Essen.
Sollten sich beide Mannschaften für das
Viertelfinale qualifizieren, würde es im Viertelfinale ein vereinsinternes
Duell um den Einzug in das Final Four Turnier geben.
Last Updated ( 31. Oktober 2009 um 02:15 )
Köln 99ers unterliegen auch am 2.Spieltag
25. Oktober 2009 um 23:14
Dass es beim amtierenden Pokalsieger und Vizemeister nicht
leicht werden würde, darauf waren die Kölner vorbereitet. Was sich aber ab der
3. Spielminute beim 5:2 abspielte war eines der schlechtesten Spiele, die die
Domstädter seit drei Jahren präsentierten. Nach 10 Minuten stand ein mehr als
ernüchterndes 26:2 für den Gastgeber an der Anzeigetafel.
Die
Ansprache in der Viertelpause war dann auch recht deutlich und sollte das Team
noch einmal wachrütteln, um nicht zuletzt auch den mitgereisten Fans, ein
ansehnlicheres Spiel zu bieten. Die Umsetzung ließ jedoch zu wünschen übrig,
man konnte lediglich ein 25:8 herausspielen. Erschwerend kam noch hinzu, dass
Trainer Flavell aufgrund einer Schulterverletzung von Lars
Bergenthal auf einige Wechseloptionen verzichten musste. Lediglich
Michalis Stergiopoulos zeigte in dieser Phase einmal mehr seine
Schützenqualitäten, indem er alle 8 Punkte in diesem Viertel erzielte.